Hörgeräte

Wenn man als gesunder Mensch über alle Sinne zu hundert Prozent verfügen kann, denkt man nicht daran irgendwann Hilfen zu benötigen. Aber natürlich kann es im Laufe eines Lebens dazu kommen, dass man an Sehstärke verliert und auch dass man nicht mehr so gut hört, wie vorher. Manche reden sich raus, dass sie nur mehr das hören, was sie hören wollen, aber in Wahrheit will jeder Mensch natürlich alles hören und auch sehen. Zu Unterstützung bei Schwerhörigkeit kann man Hörgeräte einsetzen, diese Geräte haben sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt, inzwischen handelt es sich um kleine hoch technisierte Hörsysteme.

Im Gegensatz zu früher gibt es heute nur mehr volldigitale Geräte auf hochtechnischem Stand. Durch Computerchips kann man wieder in höchster Qualität hören. Viele Hörgeräte werden hinter dem Ohr getragen und ein kleiner Teil wird ins Ohr eingeführt, die Geräte sind klein und unauffällig und sind in vielen Farben zu bekommen. Es gibt aber auch Hörgeräte, die direkt ins Ohr eingesetzt werden, dadurch wird die Schallaufnahme zu hundert Prozent übertragen. Eine weitere Möglichkeit sind komplett im Gehörgang sitzende Hörgeräte, diese sind winzig und sind beinahe unsichtbar zu tragen, sorgen jedoch für maximales Hörvergnügen. Für sensible Haut werden Titangeräte angeboten, die hautverträglich sind, sehr leicht und beinahe unzerstörbar sind. Durch Laserfertigung werden die Geräte genau an das Ohr angepasst.

Mehr als 50 Prozent der Träger von Hörgeräten verwenden die sogenannten HdO, hinter dem Ohr-Geräte, durch die moderne Technologie werden diese Geräte immer kleiner und unauffälliger. Das Concha-Hörgerät ist bei starkem Hörverlust anzuwenden, diese Geräte werden speziell an das Ohr angepasst und farblich abgestimmt. Es wird direkt im Ohr getragen und durch die spezielle Anpassung werden sie vom Träger kaum wahrgenommen. Eine ideale Form für ältere Menschen. Hörgeräte sollten jedoch immer gepflegt und sauber gehalten werden, es gibt spezielle Pflegesets zu den verschiedenen Hörgeräten, am besten man lässt sich von einem Fachmann beraten.

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Barrierefreies Wohnen

Geht es um barrierefreies Wohnen für Senioren, kommen den meisten Menschen zunächst teure Umbaumaßnahmen wie der Einbau eines Treppenliftes oder der komplette Umbau der Sanitärräume in den Sinn. Dabei ist auch mit preisgünstigen Mittel schon sehr viel zu erreichen.

Im Bereich des Badezimmers lässt sich meist mit kleinen Handgriffen schon sehr viel im Sinne des barrierefreien Wohnens für Senioren tun. So sollten besonders beim WC, in der Dusche und in der Badewanne Haltegriffe befestigt werden, die das Aufstehen erleichtern. Bei Badewannen bietet sich wahrscheinlich sogar die Installation eines Badewannenliftes an. Die Fliesen im Badezimmer sollten rutschfest gemacht werden; dies erreicht man am besten durch Matten, die auf den Boden gelegt werden. Diese gibt es in verschiedenen Designs in jedem Baumarkt. Auf flauschige Badezimmerteppiche sollte verzichtet werden; diese können sich als Stolperfallen herausstellen. Um das Duschen und das Waschen zu erleichtern, kann im Bad ein Badezimmerhocker aus Plastik aufgestellt werden. So kann sich der Senior oder die Seniorin bei der täglichen Pflege bequem hinsetzten. Da die meisten Toilettensitze recht niedrig sind, sollte eine Sitzerhöhung angeschafft werden. Diese erleichtert das Aufstehen sehr. Im Schlafzimmer ist die wichtigste Anschaffung ein seniorengerechtes Bett. Dies sollte eine komfortable Liegehöhe haben und der Lattenrost sollte zumindest am Kopfteil verstellbar sein.

Besonderen Wert sollte in der gesamten Wohnung auf eine gute Ausleuchtung und den Verzicht auf Läufer oder sonstige nicht fest verlegte Teppichware gelegt werden. Da ältere Menschen beim Laufen die Füße nicht mehr so sehr anheben, kann jede Teppichkante zu einem Sturz führen. Auch frei im Raum liegende Kabel müssen sicher verlegt werden. Meist reicht es, diese mit einer Kabelleiste nahe an die Wand zu bringen. Man kann schon mit geringen Mittel ein barrierefreies Umfeld für Senioren schaffen. Dennoch sollte man ältere Menschen auch immer dazu anhalten, sich zu bewegen. Denn fit sind sie am besten geschützt.

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Pflege mit Hilfe von polnischen Pflegekräften

In Deutschland haben wir zurzeit mit einem Pflegefachkräftemangel zu kämpfen. Leider wird dieses Problem immer größer und bei der Pflege von Angehörigen greifen immer mehr Menschen auf Pflegekräfte aus dem Ausland zurück. Besonders beliebt sind die polnischen Pflegekräfte.

Bei dieser Art der Pflege wohnt die Pflegekraft in der Regel im Haus des Patienten. So ist eine rund um die Uhr Betreuung gewährleistet und man ist quasi nie auf sich alleine gestellt. Allerdings gibt es bei einem solchen Zusammenleben auch einiges zu beachten. So sollte der  Patient zum Beispiel gleich von Anfang an keine Scheu vor der Pflegekraft haben und sich trauen nach Hilfe zu fragen. Bedenken, Fragen und sonstige Dinge sollten immer sofort geäußert werden. Dies führt dazu, dass ein gegenseitiges Vertrauen aufgebaut wird und eine Grundlage für das Zusammenleben geschaffen wird. Sehr wichtig ist es auch, die Pflegekraft auf einer normalen menschlichen Ebene zu behandeln. Niemals sollte sie nur herumkommandiert werden und es spüren, dass sie nur ein Arbeitnehmer ist. Beide Seiten haben mehr davon, wenn ein freundschaftliches Verhältnis besteht.

Bei der Auswahl einer solchen Pflegekraft gibt es einige wichtige Aspekte, auf die man viel Wert legen sollte. Der wichtigste Punkt ist natürlich eine qualitativ hochwertige Ausbildung. Auf eine solche, sollte auf jeden Fall bestanden werden. Natürlich muss auch eine problemlose Kommunikation gewährleistet sein. Dafür ist es absolut nötig, zu prüfen, ob die Pflegekraft genügend deutsche Sprachkenntnisse hat. In einem Telefongespräch im Vorhinein bekommt man meistens einen sehr guten Eindruck, ob es persönlich passen kann.

Insgesamt ist diese Art der Pflege sehr beliebt und man hört viel Gutes darüber. Oft ist es eine sehr angenehme Alternative zu einem Aufenthalt in einem Pflegeheim oder Altenheim.

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Welche Bauarten von Hörgeräten gibt es

Hörgeräte – Bringt das Gehör wieder in Ordnung!

Ein Hörgerät ist für Menschen, die an Hörschädigung leiden, ein wahres Hilfsmittel und eine große Unterstützung im Alltag. Dabei wird unter verschiedenen Hörgeräten und Bauweisen unterschieden, die derzeit am Markt vertreten sind.

So sieht ein Hörgerät aus

Ein Hinter-dem-Ohr Hörgerät auf einer Hand

A) Hinter dem Ohr Gerät
Das sogenannte Hinter dem Ohr Gerät wird mit einem weichen und leichten Plastikschlauch über ein Ohrpassstück mit dem Ohr verbunden. Dabei kann der Schall, der an das Gerät gelangt, direkt in das Ohr geleitet werden. Dies ist auch die häufigste Methode von Hörgeräten, die in der Praxis verwendet werden, wobei es diese in unterschiedlichen Variationen, Größen und Formen zu erwerben gibt. Natürlich ist dabei die Höhrminderung ein wesentliches Kriterium bei der Wahl des Hinter dem Ohr Gerät.

B) In dem Ohr Gerät
Ein weiteres Modell eines Hörgerätes ist das In dem Ohr Gerät, das kurz auch Ido bezeichnet wird. Diese benötigen im Gegensatz zu einem HdO kein Ohrpassstück und werden direkt in den äußeren Teil des Ohres platziert. Feinste Technik sorgt für die Verstärkung der Schallwellen und bringt das fehlende Gehör einigermaßen zurück. Dabei ist natürlich eine größere Wartungsarbeit von Nöten, da dieses Hörgerät sehr komplex ist.

C) Implantierte Hör-Geräte
Der Unterschied zwischen einem implantierten und äußerlich tragbarem Gerät ist wesentlich der Punkt, dass bei einer Funktionsuntüchtigkeit dass äußerlich angewendete Hörgerät schneller ausgetauscht und repariert werden kann. Bei einem implantierten Gerät, wird jedoch der gesamte Apparat direkt verpflanzt, sodass in nächster Zeit, ein sorgloses Leben zu führen ist, ohne dass man das Gerät eigentlich bemerkt.

Die Bequemlichkeit der Hörgeräte ist abhängig von den unterschiedlichen Menschentypen. Einige bevorzugen die altmodische Methode, andere möchten wie es beim Implantat der Fall ist, längere Zeit von der Situation des Tragens und Wartens der Hörgeräte in Ruhe gelassen werden. Für welchen Typ Hörgerät man persönlich in Frage kommt, sollte mit dem Arzt des Vertrauens geklärt werden und so das passende Gerät erworben werden können.

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Zahnprothesen

Zahnprothesen oder die so genannten “Dritten Zähne” benötigt jeder Patient, bei dem es nicht mehr möglich ist, den natürlichen Zahn zu erhalten oder bei dem aufgrund einer Kieferfehlstellung oder eines Unfalles Zähne ausfallen. Sind Zähne gezogen oder ausgefallen, entstehen Lücken, die nicht nur ästhetisch ein Problem sind, sondern auch funktional; denn durch den fehlenden Zahn kann es zu Folgeschäden an den den Lücken gegenüberliegenden Zähnen kommen, wie Knochenschwund und Schmerzen.
Eine Zahnprothese schließt diese Lücken.

Es gibt verschiedene Arten, Zahnprothesen im Kiefer zu verankern. In den meisten Fällen wird beim Zahnarzt ein Abdruck hergestellt, aus dem eine Zahnprothese gefertigt wird, die an den noch verbleibenden Zähnen befestigt wird, die so genannte Klammerprothese. Anfangs kann es hier zu Sprachproblemen, Druckstellen und vermehrtem Speichelfluß kommen, aber sobald sich der Patient an seine “Dritten” gewöhnt hat, entfallen diese Probleme. Die neuesten Methode, Zahnprothesen zu verankert, ist die Teleskopprothese. Hier werden bestehende Zähne überkront und die Prothese wird auf diese gesetzt und bedeckt sie gänzlich. Voll- oder Teilprothesen werden heute aus Metall- oder Vollkeramik hergestellt. Eine Zahnprothese aus Metallkeramik wirkt meist nicht so natürlich, da kein Licht durch sie hindurchfallen kann wie bei den eigenen Zähnen. Die Vollkeramikprothese gleicht zwar dem natürlichen Zahn, ist dafür aber auch erheblich teurer als eine Metallkeramikprothese. Daher sollte sie hauptsächlich bei gut sichtbaren Zähnen wie den Schneidezähnen eingesetzt werden; sonst reicht auch die Metallkeramikprothese.

Die “dritten Zähne” müssen genau so sorgfältig gepflegt werden, wie die ersten und zweiten Zähne. Nach den Hauptmahlzeiten müssen sie sorgfältig gereinigt werden, am besten mit Zahnbürste und Zahnpasta. Für die Zahnzwischenräume haben sich Interdentalbürstchen bewährt. Zunächst kommt es beim Tragen der Dritten häufig zu leichten Schmerzen oder auch Druckstellen. Diese verschwinden jedoch von selbst wieder, wenn die Prothese nicht ständig herausgenommen wird. Sollten sich Probleme nicht bessern, ist ein Besuch beim Zahnarzt zur Prüfung von Sitz und Passgenauigkeit unabdingbar.

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